Tipps zur Verbesserung des Volleys am Netz

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Warum das Volley oft scheitert

Du gehst zum Netz und das Resultat ist ein wackeliger Rückhand-Fehler. Das ist nicht das Können, das du hast – das ist das Timing. Schnell, präzise, entschlossen – das ist, was dein Gegner nicht sieht, weil du es nicht gibst.

Positionierung, die den Unterschied macht

Steh nicht einfach etwa 2 Meter hinter der Grundlinie, wenn du den Aufschlag annimmst. Bewege dich zum sogenannten “idealen Netzpunkt”, etwa einen halben Schritt vor der Grundlinie, wenn du die Flugbahn der gegnerischen Vorhand erkennst. Kurz gesagt: Früher, weiter vorne, mit den Füßen fest im Feld.

Und hier kommt der Clou: Nutze den Winkel deines Schrittes, um das Gewicht nach vorne zu verlagern. Das erzeugt nicht nur Druck, sondern auch Stabilität. Hast du das Gefühl, du rutschst, dann ist deine Hüfte zu sehr nach hinten gelehnt – korrigier das sofort.

Der Griff und die Handposition

Der Continental-Griff ist dein bester Freund, wenn du am Netz spielst. Dreh die Hand leicht nach innen, so dass das „V“ zwischen Daumen und Zeigefinger nach oben zeigt. Ein falscher Griff lässt den Ball ins Aus driften, ein richtiger Griff lässt ihn durch die Ecke schnipsen.

Übrigens, vergiss nicht, die Handkante leicht zu öffnen, wenn du den Ball mit leichter Topspin bearbeitest. Das erhöht das „Push‑Feeling“, bringt den Gegner sofort in die Defensive.

Körperliche Vorbereitung

Ein starkes Core‑Training ist kein Nice‑to‑have, sondern ein Muss. Plank, Russian Twists, ein bisschen Medizinball – das stabilisiert deine Rotation, sodass du beim Volley nicht ins Wanken kommst.

Hier ist der Deal: Während des Spiels solltest du zwischen den Punkten ein kurzes „Reset“ machen – 2‑3 tiefe Atemzüge, dabei die Schultern lockern. Das verhindert, dass du dich zu sehr anspannst und dadurch die Geschwindigkeit verlierst.

Die Technik des Volleys

Der Ball soll im höchsten Punkt deiner Reichweite treffen, nicht darunter. Stell dir vor, du greifst nach einem Luftballon, den du gerade hochheben willst. Das bedeutet, die Hände leicht vor dem Körper, Ellenbogen nach außen gerichtet, und der Schlägerkopf leicht nach unten gekippt.

Ein Trick, den die Profis nutzen: Wenn du den Ball gerade mit dem Schläger antriffst, gib einen kurzen, kontrollierten Ruck nach vorne, statt zu versuchen, den Ball zu „schlagen“. Das ist das Wesentliche – das „Poke“, nicht das „Smash“.

Spielintelligenz am Netz

Beobachte die Laufwege deiner Gegner. Hast du einen rechten Vorhandspieler, dann dränge ihn nach außen, zwing ihn, den Winkel zu vergrößern. Spielst du gegen einen linken, dann mach das Gegenteil. Das ist kein Zufall, das ist dein Plan.

Schau mal, jedes Mal, wenn du das Netz verlässt, notiere dir mental, was du gefühlt hast – war der Ball zu schnell? Zu flach? Dieses Kurzzeit‑Feedback hilft dir, die nächsten Volleys präziser zu platzieren.

Ein letzter Knack: die Griffspannung

Zu fest, zu locker – finde das Goldene Mittel. Der Schläger soll wie ein verlängerter Arm wirken, nicht wie ein übermäßig gekrampfter Stab. Während des Spiels, jede 5 Minuten, kontrolliere deine Handgelenk‑Spannung.

Und das endgültige Fazit: Verbanne das „Warten“ aus deinem Spielstil. Wenn du die Chance zum Volley hast, greif sofort zu, setz den Schläger in Bewegung, atme aus, und schlag – das ist die ultimative Waffe.